Dienstag, 10. Januar 2017

Hundetötung verhindern

Zitat von Quelle: >>>An Herrn Nicolae Barbu, 1. Bürgermeister von Giurgiu/Rumänien und alle Stadträte der PSD
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern Sie auf, nicht mit der Tötung der Hunde im Public Shelter Giurgiu zu beginnen und weiterhin in Kooperation mit dem deutschen Tierschutzverein DsN e. V. gemeinsam die Hunde dort zu versorgen und das Straßenhundeproblem Giurgius nachhaltig und dauerhaft anzugehen.
Seit 2,5 Jahren läuft die vertraglich geregelte Kooperation zwischen der Stadtverwaltung Giurgiu und dem DsN e. V. Der Vertrag sieht unter anderem vor, dass DsN e. V. die komplette Versorgung mit Futter sichert, und für die Standardbehandlungen der Hunde (Impfen, Chippen, Kastrieren, Entwurmen) aufkommt. Außerdem beteiligt sich DsN an den Kosten für bauliche Veränderungen und besorgt Verbrauchsgüter wie Waschmittel, Paletten, Trinknäpfe, Futterrinnen. Im Gegenzug verzichtet die Stadt auf Tötung der Hunde.
Diese Kooperation läuft jetzt seit 2,5 Jahren. In dieser Zeit hat der DsN e. V. über Spenden ca. 350.000 € in den Shelter und die Region Giurgiu investiert. Wenn man den Kauf und Ausbau der Immobilie für unsere Hunde mit einrechnet, sind es schon weit über einer halben Million Euro. Dieses Geld hat die Stadt gespart, und das obwohl eigentlich ein Budget des Shelters von monatlich 20000 € zur Verfügung steht laut dem Stadtangestellten Herr George Palalau. Was mit diesem Budget passiert, können wir nur vermuten. Die Löhne im Shelter sind nicht groß, der Hundekot wird nicht fachmännisch entsorgt, sondern direkt neben dem neuen Naherholungsgebiet die Böschung hinuntergekippt. Die Müllabfuhr kommt auch nicht regelmäßig und Müll wird in der Umgebung entsorgt. Der Tierarzt, der alle weiteren Behandlungen (OPs nach Beissereien, Tumor-OPs, etc) von der Stadt bezahlt bekommen müsste, hat seit Monaten kein Geld erhalten von Ihnen.
Wir fordern Sie auf, das zur Verfügung stehende Geld sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, z.B. durch Kastrationsaktionen an Streuner- oder Besitzerhunden. Ein Shelterneubau nach westlichem Standard wurde uns in vielen Gesprächen immer wieder versprochen. Setzen Sie das Geld dafür ein! Es gibt in Rumänien eine Pflicht zum Chippen, Registrieren und Kastrieren der Hunde. Setzen Sie sich, wie mehrfach besprochen, dafür ein, dass dies in Giurgiu auch kontrolliert und durchgesetzt wird. Andere Städte in Rumänien haben mittlerweile verstanden, dass nur großflächige Kastrationen das Problem auf Dauer eindämmen.
Das Sheltermanagement unter Frau Isaia und Herrn Palalau lässt das Shelter verkommen. Die Reinigung ist unzureichend, es wird kein Rudelmanagement betrieben und Tod durch Krankheit und Verletzung bewusst in Kauf genommen.
Mr. Barbu, stehen Sie zu Ihrem Wort. Kein Einfangen von Welpen, Müttern und kleinen oder bereits kastrierten Hunden mehr!

Mr. Barbu, Sie haben die Wahl, ob Sie eine von unzähligen Kommunen in Rumänien sein möchten, die den scheinbar einfachen Weg der Tötung geht, oder ob Sie das Vorzeigeprojekt im deutsch-rumänischen Tierschutz weiterführen, und eine nachhaltige und langfristige Lösung für das Straßenhundeproblem Giurgius finden möchten. Andere Städte in Rumänien wären froh um die Investitionen und das positive Image in Europa, welches damit einher geht.
Bitte treffen Sie die richtige Entscheidung für Giurgiu, für die Hunde im Shelter und für Ihr eigenes Gewissen.<<<




Unterschreibt hier die Petition:
Hundetötung in Rumänien verhindern

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